Webdesign und Suchmaschinenoptimierung

Mann mit Fernglas, symbolisiert Marktbeobachtung und Wettbewerbsanalyse durch eine Marketingagentur.

Die Wechselwirkung zwischen gutem Webdesign und SEO

Obwohl sowohl das Thema Webdesign als auch der SEO-Bereich in den letzten Jahren im Web für sich genommen und isoliert betrachtet stets ausführlich – um nicht zu sagen erschöpfend – behandelt wurde, finden sich erstaunlich wenige Informationen zu den Wechselwirkungen und Abhängigkeiten dieser beiden Webworker-Domänen. Das Triviale vorab: Gutes Webdesign ist gut für SEO.

Dies ist an und für sich eine haltbare Behauptung, der wohl kaum jemand widersprechen würde. Wir wollen es jedoch etwas genauer Wissen: Auf welche Art und Weise wirkt sich gutes Webdesign positiv auf SEO und Ranking aus?

Webdesign und SEO

Webdesign beschäftigt sich im Gegensatz zu Webdevelopement mit den rein optischen Aspekten einer Website, namentlich Layout, Design, Struktur und der Präsentation von Inhalten. Gutes Webdesign bedeutet, ein möglichst schlankes Markup anzustreben, die verschiedenen inhaltlichen Elemente sauber und sinnig zu strukturieren und auszuzeichnen, und dabei den optimalen Mittelweg zwischen Barrierefreiheit und Corporate Design Manual zu begehen.

Eine klare und schlüssige Struktur der Inhalte mit entsprechenden Überschriften und Absätzen unter Berücksichtigung der relevanten Keywords hat auch einen unbestritten positiven Einfluss auf die Suchmaschinenfreundlichkeit einer Webseite. Anhand von heuristischen Verfahren und semantischen Assoziationen ermitteln Algorithmen der Suchmaschinenbetreiber die Relevanz und die Art der Beziehung einer Webseite zu einem bestimmten Themenbereich und zu bestimmten, konkreten Suchbegriffen.

Bilder und SEO

Im Zuge der neuen “Universal Search” Strategie von Marktführer und Trendsetter Google gewinnen auch eingebundene Bilder zunehmend an Bedeutung. Hier zahlt sich sorgfältiges Vorgehen aus und kann gegenüber dem Hochladen und Einfügen von Bildern mit einem WYSIWYG-Editor aus dem CMS-Backend einen spürbaren SEO-Vorteil erzielen.

Der Dateiname des Bildes sollte dem Bildinhalt entsprechen – es wäre also günstig, den Namen eines Fotos eines Prototypen von „DSC878787GF.jpg“ in einen aussagekräftigeren Dateinamen umzuändern, beispielsweise „Audi80-Baujahr1979.jpg“.

Im Idealfall kommt das Keyword, das im Bildnamen enthalten ist, auch im umgebenden Content jeweils vor und nach dem Bild im Text vor. Wichtig ist ein kurzer beschreibender Text im “alt”-Attribut des Bildes, das “title”-Attribut kann ebenfalls ausgefüllt werden. Welchen Einfluss genau die zukünftigen Änderungen des Google-Suchalgorithmus’ auf die SEO-Anforderungen haben werden, die in Zukunft an Bilder im Netz gestellt werden, wird sich mit der Zeit zeigen.

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von content.de

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